Seminarthemen

Präsenz-Seminare 

Integrierte Managementsysteme (IMS)

Die nächste Generation- Die neue ISO Norm 9001:2015- Unternehmensqualität für die Apotheke- Ziel mit Zukunft

Das große und eines der erfolgreichsten Regelwerke für Qualitätsmanagement macht sich fit für die Zukunft. Im September 2015 war ist es soweit. Offiziell wurde die neue ISO 9001:2015 im Sommer 2016. Der „Goldstandard“ soll den Bedarf der Nutzer, auch den deutschen Apotheken als Gesundheitsdienstleister, noch gerechter werden und als beständiges Fundament wirken, was eine große Nachhaltigkeit erzeugt- für die nächsten Jahre! Für die Apotheke sind hier wertvolle Aspekte enthalten, die sich lohnen umzusetzen, um den Betrieb von einer bisherigen Zentrierung um die Kundenzufriedenheit auf ein Niveau der Unternehmensqualität als – Ziel mit Zukunft auszurichten.

IMS in der Apotheke I – QM Führerschein für die Apothekenleitung

Ziel dieses Seminares ist es der Apothekenleitung nahezu bringen welche Anforderungen hier nach der neuen ISO Norm an sie gestellt werden. Die neue Norm hat diesbezüglich die Verpflichtung zu mehr Führung und Mitwirkung gesetzt. Die Apothekenleitung soll sich jetzt auch Gedanken machen um das „Verstehen ihres eigenen Kontextes“ und auf Erfordernisse und Erwartungen interessierter Parteien einzugehen, ebenso sich mit Chancen und Risiken die daraus hervorgehen können auseinanderzusetzen. Die spannende Frage wie lässt sich dies in den Apothekenalltag einbauen und sinnvoll umsetzen.

IMS in der Apotheke II – Management der Kernprozesse in der Apotheke

Das Ziel des Seminars QM II ist es die Teilnehmer(innen) Grundkenntnisse der Wertschöpfung mit ihren Prozessen zu vermitteln. Die beiden Prozesstypen der Apotheke werden vorgestellt, um diese zu verstehen sie mittels Verfahrensanweisungen die zu dokumentieren und die Dokumente und Aufzeichnungen der Apotheke gem. DIN EN ISO 9001:2015 zu lenken. Es wird weiterhin gezeigt wie Prozesse mit entsprechenden Prozesskennzahlen zu messbar gestaltet werden, damit die Mitarbeiter auch wissen wie und in welcher Art sie darauf Wirkung entfalten können.

IMS in der Apotheke III – Management der Kontinuierlichen Verbesserung

Das Ziel des Seminars QM III ist es die Teilnehmer(innen) zu befähigen das IMS in Gang zu zubringen und zu halten. Aus der Fehlerlenkung wird wie auch aus der Kundenumfrage den Zielen und abgeleiteten Kennzahlenvorgaben verglichen. Die Teilnehmer lernen daraus eine Bewertung zu erstellen, eine Risikoabschätzung zu treffen und daraus Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen zu entwickeln. Dazu werden geeignete Werkzeuge vorgestellt. Als weitere wichtige Thematik wird auf die Auditthematik kurz eingegangen. Anhand eines einfachen Modells werden hier die Grundzüge des Audit aufgezeigt. Im Bedarfsfalle können durch kurze Prozessaudits fehlerhafte Funktionalitäten schnell erkannt und abgestellt werden.

IMS in der Apotheke IV – Die Entwicklung von Prozessen mit Hilfe des Projektmanagements

Das Ziel des Seminars IV ist es die Teilnehmer(innen) zu befähigen externe Anforderungen z.B. die Neubelieferung eines Altenheims basierend auf dem geschlossenen Heimvertrag in eigene Strukturen sprich in Vorgabedokumente umzusetzen und diese über Prozessaudits zu perfektionieren. Am Ende steht ein stabiler etablierter Prozess einer neuen Dienstleistung.

IMS in der Apotheke V – Mitarbeiterorientierung

Das Ziel des Seminars QM IV ist es die Teilnehmer(innen) zu befähigen Mitarbeitergespräche systemisch durchzuführen.

IMS in der Apotheke VI – Kundenzufriedenheit

Die ISO 9001 hat als Hauptziel die Kundenzufriedenheit. Was sich so einfach anhört, soll aber messbar gemacht werden, dargestellt werden und aus dieser Analyse mit anschließender Bewertung sind entsprechende Maßnahmen zu erarbeiten wie die Kundenzufriedenheit für die nächste Periode noch gesteigert werden kann. Das Ziel des Seminars QM IV ist es die Teilnehmer(innen) zu befähigen die Kundenzufriedenheit systematisch zu messen, einen korrekten Umgang mit Beschwerden und Reklamationen sicherzustellen und das Fehlermanagement effektiv zu gestalten um die Kundenzufriedenheit ständig zu erhöhen. Eigene Ergebnisse oder spannende Ideen der Teilnehmer zur Verbesserung der Kundenzufriedenheit können gerne mitgebracht werden, um anderen Teilnehmern so auch weitere Anregungen zu geben.

IMS in der Apotheke VII- internes Audit

Das Ziel des Seminars QM IV ist es die Teilnehmer(innen) zu befähigen die Grundlagen des internen Audits zu erlernen und damit umzugehen. Ebenso werden die Grundlagen des Risikomanagements vermittelt und gezeigt wie diese Dinge in der Apotheke eine praxisrelevante Umsetzung finden.

Fachkundeseminar: Arbeitsschutz und Gefährdungsbeurteilungen

Seit zehn Jahren ist die Gefahrstoffverordnung mit der neuen GHS (Globally Harmonised System) Kennzeichnungsrichtlinie für Gefahrstoffe in Kraft getreten und seit Mitte Juni 2012 auch die neue Apothekenbetriebsordnung mit QMS-Pflicht.In Apotheken herrscht trotzdem immer noch in der täglichen Praxis Unsicherheit, wie und vor allem wie sinnvoll diese Anforderungen umgesetzt werden können. Insbesondere Berufseinsteiger oder Wiedereinsteiger sind hier schnell überfordert. Dann ist da auch noch QMS…
Der Apotheker ist jedoch verpflichtet, bei der Abgabe von Gefahrstoffen die neuen Vorschriften der Kennzeichnung, Einstufung und Verpackung zu beachten, seine Gefährdungsbeurteilungen neu zu erstellen und seine Mitarbeiter zu unterweisen. Ebenso gilt es, das Gefahrstoffmanagement und den Arbeitsschutz in das QMS sinnvoll einzupflegen.
Auch ist zu regeln wie und mit welchen Reagenzien die Eingangsstoffprüfung geführt werden sollte, da die Apothekenbetriebsordnung den auf den verbindlichen Reagenziensatz verzichtet. Da die zukünftigen Begehungen durch die Aufsichtsbehörde eher den Charakter von Audits annehmen werden, gilt es sich hier dokumentarisch und strukturell auf den neuen Umgang mit den Dingen einzustellen.
Hinzu kommt in diesem Jahr noch die Novelle der Chemikalienverbotsverordnung mit der Verpflichtung zur Sachkunde für pharmazeutisches Personal die nun auch auf den GHS Standard angepasst wurde.
In dem Fachkunde-Seminar lernen Sie einen praktikablen Weg, sich zunächst Fachkunde im Bereich des Gefahrstoffrechts anzueignen. Sie wird auf jedem Fall benötigt um die Gefährdungsbeurteilung und die Dokumentation zu erstellen.
Die Erlangung der Sachkunde ist dann die weiterführende Kenntnis für das pharmazeutische Personal künftig Chemikalien abgeben zu dürfen.
Das Seminar ist nun schon seit vielen Jahren weiterentwickelt worden und erscheint 2020 in einer neuen verbesserten Gliederung und grundlegend überarbeiteten Inhalten.
Ein Muss für Wiedereinsteiger und Berufsstarter!

Die Themen im Einzelnen:

  • Einführung in das Gefahrstoffrecht mit den GHS Kennzeichnungsrichtlinien und Begriffsklärungen
  • Arbeitsschutz beim Umgang mit Gefahrstoffen: Gefährdungsbeurteilungen, Gefahrstoffverzeichnis, Unterweisung der Mitarbeiter und Dokumentation unter Berücksichtigung des QMS und der Apothekenbetriebsordnung
  • Gefahrstoffe im Kundenverkehr: Neuerungen der Chemikalienverbotsverordnung, Abgabe, Kennzeichnung, Verpackung, Dokumentationen und Grundstoffüberwachung

Sachkunde-Seminar: Auffrischung der Sachkunde zur Abgabe von Chemikalien gemäß neuer ChemVerbotsV.

Auffrischung der Sachkunde § 11 für die Abgabe von Gefahrstoffen (eingeschränkte Sachkunde ohne Pflanzenschutz und Biozidrecht) in Apotheken in der Novelle der Chemikalienverbotsverordnung vom 27.01.2017:
Neu geregelt wurde die Chemikalienverbotsverordnung mit der Anforderung an die Sachkunde für abgebende Personen. Apotheker und Angehörige des pharmazeutischen Personals (Apothekerassistent, Pharmazieingenieur, PTA). Sie sind aufgrund ihrer Ausbildung sachkundig, müssen jedoch spätestens sechs Jahre nach Erwerb der Qualifikation den Nachweis der Sachkunde durch eine eintägige Fortbildung erneuern. Wenn die Erstqualifikation drei Jahre her ist, muss eine halbtägige Fortbildung nachgewiesen werden. Die Fortbildungsveranstaltung ist von einer zuständigen Behörde oder einer von der zuständigen Behörde hierfür anerkannten Einrichtung vorzuweisen. Durch die in § 14 ChemVerbotsV. festgelegten Übergangsvorschriften ist dieser Nachweis ab dem 1. Juni 2019 vom pharmazeutischen Personal mit einer Qualifikation, die mehr als 6 Jahre zurückliegt, zu erbringen, wenn die oder derjenige in der Apotheke Chemikalien abgibt, die in den Anwendungsbereich der Verordnung fallen. Zusätzlich lernen Sie hier noch die Grundlagen des Pflanzenschutzes.

Erfahren Sie in diesem Qualifikationsseminar auf Grundlage der Verordnung die folgenden Themen:

  • Europäische Regelungen von Chemikalien
  • Nationale Regelungen von Chemikalien, Gefahrstoffverordnung
  • Grundlagen Gefährdungsbeurteilung und Arbeitsschutz
  • Nationale Regelungen begleitender Gesetze (Mutterschutz-, Jugendschutz- Pflanzenschutz- Umweltschutzgesetze…)
  • Chemikalienverbotsverordnung Neuerungen, Verbote nach Anlage 1, Anforderungen nach Anlage 2 zur Abgabe an private und gewerbliche Verwender
  • Umgang mit der Anlage 2 und den ABDA Tabellen zur sicheren Abgabe von Chemikalien
  • Verdeutlichung des Zusammenspiels der Chemikalienverbotsverordnung, des Grundstoffüberwachungsgesetzes und der EU 98/13 Verordnung an einem plastischen Modell
  • Gefahrstoffe im Kundenverkehr – Leitfaden zur Gefahrstoffabgabe
  • Grundlagen Toxikologie und den Eigenschaften toxischer Stoffe

Die Teilnahme an dem Seminar dient der Qualifikation des pharmazeutischen Personals zur Auffrischung ihrer Sachkenntnis zur Chemikalienabgabe in der Apotheke auf Grundlage der Chemikalienverbotsverordnung, dem sicheren Abgeben von Gefahrstoffen, dem Erlernen der Grundlagen des Gefahrstoffrechts und der Gefährdungsbeurteilung und dem Kennenlernen verwandter Rechtsvorschriften. Das Seminar eignet sich insbesondere auf für Berufsbeginner und Wiedereinsteiger.
Die Veranstaltung ist in Verbindung mit der anerkannten durchführenden Einrichtung und mir als Referenten in jedem Bundesland genehmigungspflichtig.
Das Seminar ist genehmigt vom Regierungspräsidium Darmstadt, Abteilung Arbeitsschutz und Umwelt Frankfurt.

Online-Seminare

Fachkundeseminar: Arbeitsschutz und Gefährdungsbeurteilungen 

Seit dem 01.12.2010 ist die neue Gefahrstoffverordnung mit der neuen GHS (Globally Harmonised System) Kennzeichnungsrichtlinie für Gefahrstoffe in Kraft getreten und seit Mitte Juni 2012 die neue Apothekenbetriebsordnung mit QMS-Pflicht. In Apotheken herrscht nach Jahren immer noch Unsicherheit in der Umsetzung. Der Apotheker ist verpflichtet den Arbeitsschutz in die Apotheke einführen, über die Tätigkeiten in Rezeptur und Labor, für Umgang Gefahrstoffen Gefährdungsbeurteilungen zu erstellen und eine Wirksamkeitskontrolle durchzuführen. Es daher ist sinnvoll das Gefahrstoffmanagement und den Arbeitsschutz in das QMS unter Berücksichtigung der neuen ISO 9001:2015 einzupflegen. Neu zu regeln ist wie und mit welchen Reagenzien die Eingangsstoffprüfung geführt werden sollte, da die neue Apothekenbetriebsordnung den auf den verbindlichen Reagenziensatz verzichtet.

Die folgenden Themen werden besprochen:

• Rechtliche Grundlagen (kurzer Überblick)
• Die Neuerungen der Gefahrstoffverordnung
• Systemischer Arbeitsschutz

Dieses neue Online-Seminar dient als Wissensauffrischung für pharmazeutisches Personal z.B. des Gefahrstoffbeauftragten, für Wiedereinsteiger oder Berufsstarter, die mit dem Thema kompakt vertraut werden wollen. Es bietet Einblicke in den Kern des Gefahrstoffrechtes, die Gefährdungsbeurteilungen und die Durchführung des systemischen Arbeitsschutzes.

Dauer ca. 1,5 Stunden.

Spannende neue Themen

Sie können bei Bedarf individuell ausgearbeitet werden:

Gesichtsphysionomie nach Carl Huter

„In jedes Menschen Gesichte steht seine Geschichte. Sein Hassen und Lieben deutlich geschrieben. Sein innerstes Wesen, es tritt hier ans Licht. Doch nicht jeder kann`s lesen, verstehn jeder nicht.“

Auf Wunsch oder bei Bedarf können selbstverständlich Seminarthemen angepasst werden oder in Workshops oder ERFA Gruppen als Kurzversion zum Einsatz kommen.  Gerne entwickele ich auch ein neues Seminarkonzept mit Ihnen.

Lego Serious Play

Skill Buildung Workshops. Entwicklung von Lego Modellen zur Abbildung von komplexen Prozessen und Systempartnerschaften.

Ihr Thomas Hengst.